11.03.2026

PRESSEMELDUNG: Postsportverein in Hernals vor ungewisser Zukunft: 5.000 Sportler:innen betroffen - #rettetdenpostsv

Initiative fordert langfristige Absicherung am größten zusammenhängenden Sportareal und startet Online-Petition

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Der gemeinnützige Post SV Wien steht vor einer ungewissen Zukunft: Dem traditionsreichen Sportverein droht der Verlust seiner langjährigen Heimat am Postsportplatz in Wien-Hernals. Der Pachtvertrag für das rund 15 Hektar große Gelände – das größte zusammenhängende Sportareal Österreichs – läuft Ende 2027 aus. Bereits im Juni 2026 plant die Eigentümerin, die Österreichische Post AG, die künftige Nutzung des Areals neu auszuschreiben. Damit steht auch im Raum, dass Teile der Anlage verbaut oder an kommerzielle Betreiber vergeben werden könnten.


V.l.n.r.: Florian Heiler (Rettet den Post SV), Postsportverein-Präsident Clemens Rarrel, Eva Bauer (Rettet den Post SV), Postsportverein-Vorstand Felix Weigel – mit Kindern aus den Sportsektionen des Postsportvereins

Für rund 5.000 Sportler:innen hätte eine Verdrängung weitreichende Folgen – darunter etwa 2.000 Kinder und Jugendliche, für die der Postsportplatz Trainingsstätte, Treffpunkt und oft ein zweites Zuhause ist. Seit 1937 ist die Anlage in Wien-Hernals die Heimat des Post SV und ein Fixpunkt des Wiener Sports, an dem heute rund 15 Sportarten betrieben werden – von Fußball, Tennis und Hockey über Handball, Basketball und (Beach-)Volleyball bis hin zu Minigolf. Der Post SV selbst blickt auf mehr als 100 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Historische Aufnahmen – wie das frühe Hockeyteam am Postsportplatz – erinnern daran, dass hier über Generationen hinweg nicht nur Tore und Titel entstanden sind, sondern ein Stück gelebtes Wiener Vereinsleben, das es wert ist, erhalten zu bleiben.


Postsportverein Historie 1919 - 1937

Chance auf eine Win-Win-Lösung für Sport und Stadt
„Hier geht es um weit mehr als um Sport“, betonen Eva Bauer und Florian Heiler von der Initiative „Rettet den Post SV“. „Der Verein steht seit Jahrzehnten für Gesundheitsförderung, Integration und gelebte Gemeinschaft. Gerade in einer wachsenden Stadt wie Wien braucht es Orte, an denen Menschen zusammenkommen, sich bewegen und Teil einer Gemeinschaft sein können.“

Das Areal fällt flächenmäßig unter das Wiener Sportstättenschutzgesetz. Aus Sicht der Initiative müsse jedoch sichergestellt werden, dass das vielfältige bestehende Sportangebot erhalten bleibt – und auch kleinere, weniger kommerzielle Sportarten weiterhin eine Heimat finden. Zudem sei das Angebot für viele Familien nur leistbar, wenn die Anlage weiterhin von einem gemeinnützigen Verein betrieben wird.



„Der Postsportplatz ist nicht nur eine Sportanlage – er ist ein sozialer Anker für tausende Menschen“, so Bauer und Heiler. „Gerade deshalb sehen wir hier auch eine Verantwortung der Eigentümerin und der Stadt Wien. Unser Ziel ist eine Lösung, die dem Post SV, dem Postsportplatz und letztlich der gesamten Stadt zugutekommt.“

Petition gestartet
Die Initiative „Rettet den Post SV“ fordert daher eine langfristige Absicherung des Vereins am Postsportplatz in Hernals und hat unter folgendem Link eine Online-Petition gestartet, die binnen kurzer Zeit nach aktuellem Stand bereits über 8.500 Unterstützer:innen mobilisieren konnte:
>> PETITION RETTET DEN POST SV <<

Website
www.postsv-wien.at
www.rettet-den-postsv.at

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Bilder (9)

Petition POST SV Wien-Postsportplatz Hernals
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Profilbild Rettet den Post SV
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RettetdenPOSTSV
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Plan_Postsv_Gelände (c) Postsportverein
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Plan_Postsv_Gelände_2 (c) Postsportverein
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PostSV_Historie_Hockey Team 1919 (c) Archiv Postsportverein
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Postsportverein Fußballmatch (c) Archiv Postsportverein
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Sporthistorie_Fußball_Turnen_Hockey_1919-1937 (c) Archiv Postsportverein
4 028 x 1 082
Postsportverein Archiv_1919-29_Frauenteam Halle
1 075 x 1 419

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LISA HEINRICH
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